Titel
Fair und solidarisch: Neues Studiengebührenmodell an der Merz Akademie
Kategorie
Verschiedenes
Veröffentlicht
03.04.2017

Fair und solidarisch: Neues Studiengebührenmodell an der Merz Akademie

Die Merz Akademie beteiligt sich als eine von derzeit sechs deutschen Hochschulen am Modell des Umgekehrten Generationenvertrags der gemeinwohlorientierten Genossenschaft CHANCEN eG. Das Modell erlaubt es den teilnehmenden Studierenden, sich zunächst voll und ganz auf ihr Studium zu konzentrieren und alle Vorzüge der Ausbildung an der Merz Akademie zu genießen: modernste Ausstattung, enger Kontakt zu anerkannten Lehrenden, Lehre in Kleingruppen und die Entfaltung des eigenen Potenzials durch die Schulung in Gestaltung, Theorie und Wissenschaft. Im Gegenzug verpflichten sie sich zur Solidarität mit nachfolgenden Generationen, um ihnen die gleiche Möglichkeit zu eröffnen. Die Höhe der Rückzahlung, der von der CHANCEN eG vorfinanzierten Beiträge, orientiert sich dabei am erzielten Einkommen. Eine Rückzahlung ist nur für diejenigen Absolvent/innen vorgesehen, die nach dem Studium über ein entsprechendes Einkommen verfügen.
Die Teilnahme am Umgekehrten Generationenvertrag ist optional. Die Möglichkeiten, das Studium mit Studiengebühren während des laufenden Studiums, BAföG oder anderen Stipendien zu finanzieren, bleibt weiterhin bestehen.

"Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der CHANCEN eG. Das Modell des Umgekehrten Generationenvertrages ist ein wichtiger weiterer Schritt um sicherzustellen, dass die Entscheidung für ein Studium an der Merz Akademie nicht an finanziellen oder sozialen Hürden scheitert", freut sich Rektor Martin Fritz.

Die Vorstände der CHANCEN eG Florian Kollewijn und Olaf Lampson zu ihrem Modell:
"Wir bilden als Sozialunternehmen eine echte Solidargemeinschaft für Bildungsfinanzierung. Dafür nutzen wir den seit über 20 Jahren an der Universität Witten/Herdecke erfolgreich praktizierten Umgekehrten Generationenvertrag. Die Merz Akademie ist für uns ein wichtiger neuer Partner. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir nun mit einer der ältesten und renommiertesten Gestaltungshochschulen Deutschlands zusammenarbeiten."

Das Modell steht ab Sommersemester 2017 grundsätzlich allen Neustudierenden als Alternative zu den bestehenden Finanzierungsmöglichkeiten offen. Einzige Voraussetzung ist die Absolvierung eines Bewerbungsgesprächs mit der CHANCEN eG, in dessen Mittelpunkt die Persönlichkeit der Bewerber/innen steht. Dabei spielen weder die finanzielle Situation der Eltern noch der Nachweis von Bedürftigkeit eine Rolle.
 

Details zu dieser Finanzierungsmöglichkeit finden Sie unter www.chancen-eg.de/merz-akademie und in der Broschüre zum Download (PDF). Für Fragen zu dem Programm stehen Ihnen die Berater der Chancen eG auch telefonisch gern zur Verfügung.

Foto: Vorstände der Chancen eG Florian Kollewijn und Olaf Lampson, Fotograf: Hendrik Rauch

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