Referent
Thomas Arslan
Titel
Gegenwart und Zukunft des Autorenfilms in Deutschland
Ort und Zeit
Di, 21. Jan 2014
19:30 Uhr, Aula der Merz Akademie
Ringvorlesungsreihe
ULTRA HIGH DEFINITION - Perspektiven Filmischen Erzählens
Studienrichtung
Film und Video

Gegenwart und Zukunft des Autorenfilms in Deutschland

Thomas Arslan macht seit Jahren sogenannte Unabhängige Autorenfilme in Deutschland – wobei er zuletzt für den Spielfilm „Gold“ zum ersten mal im Ausland, in Kanada, gedreht hat. Produziert werden seine Filme zumeist von kleineren Produktionsfirmen, die Filmförderung in verschiedenen Bundesländern sowie die Unterstützung mehrerer öffentlich-rechtlicher Fernsehsender für die Realisierung der Filme benötigen und auftreiben. Nach der „Kinoauswertung“ dürfen die Sender die Filme in ihren Programmen zeigen.
In der letzten Zeit war öfters von der Einstellung der finanziellen Beteiligung der Sender an Kinoproduktionen die Rede. In den USA ist der dort so genannte Independent Film bereits so gut wie verschwunden.
Im Gespräch mit Christoph Dreher erörtert Thomas Arslan Gegenwart und Zukunft des Autorenfilms in Deutschland.

Biographie:
Geboren am 16.7.1962 in Braunschweig. Von 1963 bis 1967 in Essen .Von 1967 bis 1971 Besuch der Grundschule in Ankara / Türkei . Ab Mitte 1971 wieder in Essen. Dort 1982 Abitur. 1983 bis Ende 1984 Zivildienst in Hamburg. 1985 bis 1986 Aufenthalt in München. 2 Semester Studium der Germanistik und Geschichte. Filmpraktika. Von Sept.1986 bis 1992 Studium an der DFFB (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin). Seit 1992 Arbeit als Drehbuchautor und Filmemacher. 2000 Gründung der Pickpocket Filmproduktion. Seit 2007 Professur für narrativen Film an der Universität der Künste Berlin.

Filmographie:
- “IM SCHATTEN” 2009 (Spielfilm), 85 min.
- “FERIEN” 2007 (Spielfilm), 91 min.
- “AUS DER FERNE” 2005 (Dokumentarfilm), 89 min.
- “DER SCHÖNE TAG” 2001 (Spielfilm), 74 min.
- “DEALER” 1998 (Spielfilm), 74 min.
- “GESCHWISTER” 1996 (Spielfilm), 82 min.
- “MACH DIE MUSIK LEISER” 1994 (Spielfilm), 87 min.
- “IM SOMMER” (Spielfilm), 41 min.
- “AM RAND” 1991 (Dokumentarfilm), 24 min.
- “19 PORTRAITS” 1990 (Dokumentarfilm), 20 min.

Weitere Vorlesungen aus der Reihe ‘ULTRA HIGH DEFINITION - Perspektiven Filmischen Erzählens’