purmundus challenge 2014: „Best Concept“ für Simon Ruber

08.12.2014
"Generic Grip". Simon Ruber entwickelte einen individualisierbaren Hammergriff, der an die Ergonomie des Nutzers angepasst ist.

Thema der purmundus challenge 2014 war: „Print up your life – Wie verändert 3D-Druck unsere Welt?“

In der Kategorie „Best Concept“ gewann Simon mit seinem Semesterprojekt „Generic Grip“. Er entwickelte einen individualisierbaren Hammergriff, der an die Ergonomie des Nutzers angepasst ist. Zudem kann dieser bei Bedarf und unter ökologischen Aspekten ausgetauscht werden, ohne den gesamten Hammer wegwerfen zu müssen.

Simon Ruber bei der Preisübergabe

GenericGrip beinhaltet außerdem ein Interface für eine Applikation zur Erhebung der individuellen Daten des Nutzers. Für jeden Nutzer kann, mittels generativer Fertigungsverfahren, ein für ihn optimierter Griff erstellt werden. Dadurch kann das Werkzeug effektiver verwendet und die Belastung für den Nutzer minimiert werden.

Durch die Verbindung von generativen Produktionstechniken mit den klassischen Herstellungsverfahren stehen bei der Produktion weiterhin alle Materialien und Verfahren zur Verfügung. Es entsteht ein Hybridprodukt, welches die Vorteile beider Prinzipien nutzt. Das Hybridprodukt wird in zwei Bereiche aufgeteilt. Ein Bauteil wird in vorkonfektionierten Größen, in großen Stückzahlen produziert, das andere, wird mit Hilfe der generativen Fertigungsverfahren, individuell für den einzelnen Gebraucher hergestellt.parametric design.Dadurch entstehen Vorteile für Umwelt, Nutzer und die produzierenden Betriebe. Das Ziel des Projekts genericGrip ist es, einen möglichst zeitnah umsetzbaren Ansatz für den nachhaltigeren, beziehungsweise verantwortungsvolleren Umgang mit Konsum- / Gebrauchsgütern in Kombination mit generativen Fertigungsverfahren zu entwickeln.

GenericGrip beinhaltet ein Interface für eine Applikation zur Erhebung der individuellen Daten

Impulse des permundus challenge –

Unsere Umwelt und unser Umfeld werden in den kommenden Jahren immer hybrider – auch wir, die Menschen, die in ihr leben. Ob wir Implantate verwenden oder Wearables tragen. Ob wir nicht mehr nur eine Meinung haben, sondern unterschiedliche Sichtweisen.

Verschiedene Blickwinkel können von ein und derselben Person eingenommen werden. Der Hipster, der „Sustainability“ als sein Lebensmotto versteht, trägt trotzdem täglich ein Smartphone in seiner Hosentasche. Das Ende von Entweder-Oder ist erreicht.

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