Film und Video

Gegenstand des Studiums sind die zeitbasierten Medien und ihre künstlerische Gestaltung

Ziel der Studienrichtung Film und Video ist die Befähigung zur künstlerischen oder gestalterischen Autorschaft im Bereich der zeitbasierten Medien, insbesondere Film und Video. Voraussetzung hierfür ist die Vermittlung einer avancierten medialen Kompetenz.

Gegenstand des Studiums sind die zeitbasierten Medien und ihre künstlerische Gestaltung. Die zeitbasierten Medien stützen sich insbesondere auf die technischen und gestalterischen Verfahren des Films und der elektronischen und rechnergestützten audiovisuellen Bewegtbildmedien. Analyse und Aneignung dieser Verfahren in ihren historischen und technologischen Kontexten stehen im Zentrum des Studiums. Den Hintergrund bildet eine umfassende Auseinandersetzung mit Geschichte und Theorie der zeitbasierten Medien, sowie mit Kunstgeschichte und Kulturtheorie. Interaktive Formen und Anwendungen, die Gegenstand eines eigenständigen Pathways (New Media) sind, werden hier am Rande ebenfalls berührt.

Salon 14 Filmvorführung

Im Laufe des Studiums werden mehrere ein- oder mehrsemestrige Projekte realisiert. Der Schwerpunkt liegt auf kleineren Formaten, wobei dokumentarische, fiktionale oder experimentelle Formen und auch ihre Kombination (Essays, Doku-Fiction) möglich und erwünscht sind.

In Werkstattkursen und Übungen werden nicht nur praktische Kenntnisse im Umgang mit digitaler Videotechnik vermittelt, sondern auch Erfahrungen in Produktionsplanung und -ablauf gesammelt. Das Praktikum gibt Einblicke in die professionellen Arbeitsfelder zeitbasierter Medien. Vorträge, Kurse und Exkursionen vertiefen das Wissen über Konzeption, Finanzierung und Realisierung von Filmen in Fernsehen und Kino sowie im Kunstbereich.

Das Studium im Pathway Film und Video fördert die experimentelle Erprobung (neuer) bildsprachlicher und dramaturgischer Mittel und strebt die innovative Anwendung multimedialer Techniken an. Die technischen Bewegtbildmedien sollen in ihren Eigengesetzlichkeiten erforscht und ihre kombinierten Möglichkeiten zur Entwicklung eines zeitgemäßen künstlerischen und gestalterischen Ausdrucks genutzt werden.

SWR Doku Festival 2017, Installation "Stuttgart12"