Studierende im Ausland: Ein Semester an der Hongik University

06.05.2020
Auf Entdeckungstour: der Gyeongbokgung Palace in Seoul, Foto: Jasmin Kugel, Christopher Woods

Die Studierenden Jasmin und Christopher haben ein Auslandssemester an der Hongik University, unserer Partnerhochschule in Seoul, Südkorea, verbracht.

Beiden fiel die Wahl der Partnerhochschule sehr leicht:

„An der Merz Akademie waren bereits mehrmals Studierende aus Seoul für ein Austauschsemester zu Gast. Sie haben unser Interesse für das Land geweckt und konnten uns bereits viele Fragen rund um das Studium an der Hongik University beantworten. Es haben sich enge Freundschaften entwickelt, die man in Südkorea weiter intensivieren konnte“, sind sich Christopher und Jasmin einig.

Foto: Jasmin Kugel, Christopher Woods

Alle Austauschstudierenden können in der ersten Woche beliebig viele englischsprachige Kurse besuchen, bevor sie sich festlegen müssen. Hilfestellung gab es vom „Buddy“, also einem Hongik-Studierenden, der während des gesamten Semesters organisatorische Fragen beantworten und hilfreiche Tipps geben kann. Hier nutzten Jasmin und Christopher auch die Kontakte zu den Kommilitonen und Kommilitoninnen, die sie schon an der Merz Akademie kennengelernt hatten.

Christopher entschied sich für Kurse aus dem Department Visual Communication, um diesen Bereich näher kennenzulernen:

„Dort gibt es eine sehr vielfältige Auswahl an englischsprachigen Kursen, sowohl praktische wie auch theoretische. Die Projekte waren stets gut strukturiert und die Professorinnen und Professoren standen uns immer unterstützend zur Seite. Gleichzeitig ließen sie uns aber auch den Freiraum, den man brauchte, um sein Projekt umzusetzen. Es gab einen deutlich spürbaren Leistungsdruck, der mich allerdings sehr motiviert hat.“

Ausstellung im Department Visual Communication, Foto: Jasmin Kugel, Christopher Woods

Neben dem Studium blieb den beiden genügend Zeit, um die Stadt kennenzulernen.

„Eine Stadt mit rund 10 Millionen Einwohnern, das war schon ein Kulturschock. Die 24/7 Kultur trägt auch dazu bei, dass einem nicht langweilig werden kann und man das Gefühl hat, die Menschen würden nie schlafen“, fasst Jasmin ihre Eindrücke zusammen. Christopher nutzte die Chance, auch andere Länder in der Region zu bereisen: „Die Flugverbindungen sind kurz und preisgünstig. Ich bin zweimal über das Wochenende nach Japan gereist – das hätte ich von Deutschland aus niemals tun können.“

Am Hangang River trifft man sich für ein traditionelles koreanisches Picknick, Foto: Jasmin Kugel, Christopher Woods

„Man sollte die Möglichkeit nicht verpassen, eine neue Kultur kennenzulernen und sich mit ihr auseinanderzusetzen“, meint Christopher. Jasmin:  „Meine Erwartungen an mein Auslandssemester wurden übertroffen. Mein Englisch ist besser geworden, viele Dinge in der Gestaltung fallen mir nun leichter und mir wurde bewusster, in welchem Bereich ich später gern arbeiten möchte. Ich nehme tolle Erinnerungen mit nach Hause und kann jedem nur empfehlen, diese Chance auf ein Semester im Ausland zu nutzen.“

In der Metro, Foto: Jasmin Kugel, Christopher Woods

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