Das Milan-Protokoll: Festivalpremiere beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg

07.11.2017

Peter Ott, Professor für Film und Video an der Merz Akademie, feiert mit seinem neuen Film „Das Milan-Protokoll“ Festivalpremiere beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg.

Am 18. Januar 2018 kommt „Das Milan-Protokoll“ in die Kinos.

Die Ärztin MARTINA arbeitet in den Flüchtlingslagern in der Nähe von Dohuk im kurdischen Nordirak. Sie hat Kontakte zu den YPJ-Brigaden in Nordsyrien und wird von diesen gebeten, sich um eine junge deutsche Internationalistin zu kümmern, die bei Kämpfen mit dem Islamischen Staat schwer verletzt worden ist.

Um die Deutsche ins Krankenhaus nach Dohuk zu bringen, fährt Martina mit einer Ambulanz zum YPJ-Lazarett und schmuggelt auf dem Weg ein MILAN-System über die irakisch/syrische Grenze, das aus den deutschen Waffenlieferungen an die irakischen Kurden stammt.

Das Filmplakat zu "Das Milan Protokoll"

Die Information über diesen Waffentransport gerät durch den türkischen Geheimdienst an den Emir des Islamischen Staates in Mossul. Er fordert seinen Verbündeten OMAR auf, die Waffe zu erbeuten. Omars Leute stellen die Ambulanz, aber sie finden kein MILAN, stattdessen eine deutsche Ärztin, die sie mitnehmen.
Omar ist der Militärchef eines sunnitischen Stammes, der dem IS Treue geschworen hat. Inzwischen möchte der Stamm gerne wieder die Seiten wechseln. Mit der Verfügung über eine deutsche Geisel rechnet man sich dafür bessere Chancen aus.

Nach und nach positionieren sich verschiedene Player, die ihre Interessen an dem Fall der deutschen Ärztin anmelden: JAMIL, der Scheich von Omars Stamm, ABU SADIQ, der Emir des IS in Mossul, MURAT, Agent des türkischen Geheimdienstes und MOSES, der im Nordirak die BND-Operationen leitet. Und Martina selber, die jede Option zur Handlungsfreiheit aufrecht erhalten muss.

Screenshot aus "Das Milan Protokoll"

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