Festival Fragile Solidarity / Fragile Connections

Art der Veranstaltung

Performance

Workshop

Studienrichtung

New Media

Ort & Zeit

Di, 10. Mai 2022 –
Sa, 14. Mai 2022

Design by Anne Lippert and Stephan Thiel

Das Digital Solitude Festival in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle, Württembergischer Kunstverein and Merz Akademie

Vom 10. bis 14. Mai 2022 veranstaltet die Akademie Schloss Solitude das Festival „Fragile Solidarity/Fragile Connections“ (Fragile Solidarität/Fragile Verbindungen). Das Festival thematisiert mögliche Formen von Solidarität, Bündnissen, Vernetzung und Gemeinschaft innerhalb und außerhalb von digitalen Räumen und entsteht in Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Expert*innen des Digital Solitude-Netzwerkes sowie in Kollaboration mit lokalen Partner*innen in Stuttgart. „Fragile Solidarity/Fragile Connections“ befasst sich mit den Wechselwirkungen von Solidarität, Netzwerken, und Technologien sowie möglichen Strategien zur „Überwindung“ der sogenannten digitalen Kluft und der technologischen Geschichte der Ausbeutung.

Das Festivalprogramm setzt sich aus verschiedenen Online- und Offline-Workshops, einer Ausstellung, sowie einem Begleitprogramm mit Screenings, Künstler*innen-Gesprächen, Vorträgen und Performances zusammen. Teile des Programms werden live übertragen.

An der Merz Akademie und online findet am Donnerstag, 12. Mai, 10 bis 13 Uhr der Workshop „Expanding Solidarities in Interactive Digital Videogame Projects“ mit Grayson Earle, Peter Polack, Ricardo Miranda Zúñiga statt.

Dieser Workshop bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre interaktiven Videospiel-Projekte vorzustellen und zu diskutieren. Die Teilnehmenden haben jeweils ca. 5 bis 10 Minuten Zeit, um ihre Projekte zu demonstrieren, gefolgt von einer gemeinsamen Diskussion. Zu den Diskussionsthemen können auch die fragilen Solidaritäten gehören, die Spiele und vernetzte Umgebungen bieten – insbesondere während der Pandemie. Gemeinsam befassen wir uns mit voreingenommenen Codes, mit der Zugänglichkeit dieser Umgebungen, damit, wen sie ansprechen, wem diese beispielhaften interaktiven Videospielprojekte und -technologien letztlich nutzen, mit ihrem Potenzial, Organisation in analogen Räumen zu erleichtern, sowie mit Fragen zu spezifischen Projekten.

Grayson Earle ist ein US-amerikanischer zeitgenössischer Künstler und Aktivist, der neue Medien für politische Botschaften nutzt. Er ist als Mitglied des The Illuminator Art Collective bekannt für seine Guerilla-Videoprojektionen, ebenso wie für seine Mitarbeit an Bail Bloc, einem Computerprogramm, das die Kaution für inhaftierte Menschen stellt.

Peter Polack ist Designer und Doktorand an der Fakultät für Informationswissenschaften der University of California (UCLA). Seine Arbeit und Forschung befassen sich mit der Frage, wie technische Systeme unsere Wahrnehmung beeinflussen und welche Rolle die Kunst bei der Veranschaulichung dessen spielt, was die Technologie wahrnehmbar macht. Dieser Schwerpunkt wird verstärkt durch seinen Hintergrund in Spieldesign und Datenvisualisierung sowie durch seine Arbeit mit der Stop LAPD Spying Coalition, einer Bürger*inneninitiative, die die sozialen Auswirkungen polizeilicher Überwachungssysteme analysiert.

Ricardo Miranda Zúñiga betrachtet Kunst als eine soziale Praxis, die den Dialog im öffentlichen Raum sucht. Die Art und Weise, wie sich Ungleichheit und Macht in unserem Leben manifestieren, zieht sich als roter Faden durch Ricardos Arbeit.

Anmeldungen zum Workshop bitte bis 9. Mai 2022 an: register@akademie-solitude.de

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