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Studierende im Ausland: Ein Auslandssemester in Südkorea
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Veröffentlicht
23.11.2017

Studierende im Ausland: Ein Auslandssemester in Südkorea

Fast ein Jahr hat sich Cassandra auf ihr Auslandssemester vorbereitet. Gemeinsam mit dem International Office der Merz Akademie wurde eine Kooperation mit der Hongik University in Seoul, Südkorea auf den Weg gebracht. Parallel zu ihrer Bewerbung dort hat sie sich für ein Baden-Württemberg Stipendium beworben, das finanzielle Unterstützung bei Studierende bietet.

Warum Südkorea? „Ich bin mit zwei Kulturen aufgewachsen, habe einen Freiwilligendienst in Taiwan absolviert und reise sehr viel. In Südkorea war ich bereits zweimal, da mein Interesse für das Land schon seit vielen Jahren besteht. Natürlich unterscheidet sich ein längerer Aufenthalt von einer zweiwöchigen Urlaubsreise. Ich war gespannt darauf, wie stark sich der Unterrichtsstil und die Kultur von meinem Leben hier unterscheiden würde.“

Nach 14 Stunden Flug und 8 Stunden Zeitverschiebung kam Cassandra in Seoul an und wurde von ihrem Paten Lee Yunpo, der auch an der Hongik University studiert, abgeholt. Er half ihr auch beim Einzug ins Wohnheim und anderen organisatorischen Fragen. Im Laufe des Semesters wurden für die Austauschstudierenden und ihre Paten Ausflüge in der Stadt und Umgebung organisiert, um ihnen die koreanische Kultur näherzubringen.

In der ersten Vorlesungswoche konnte Cassandra in alle Kurse, die interessant sein könnten, „hineinschnuppern“, die Anmeldung lief dann schnell und unkompliziert. Sie entschied sich für Kurse aus dem Bereich der Visuellen Kommunikation, Kalligraphie, aber auch für „Korean Culture“.

„Ich weiß schon lange, dass Südkorea ein Vorreiter ist, wenn es um Design geht – auch zuhause sehe ich die Dinge nun mit anderen Augen. Was ich auch diesem Auslandssemester mitnehme, dass ich selbstbewusster geworden bin, auch was meine Arbeit angeht und ich mich darauf freue, sie anderen zu präsentieren.“

Cassandra hat nicht nur aus dem Studium vieles mitgenommen: „Ich habe sehr freundliche und offene Menschen kennengelernt, die koreanische Kultur tiefer erforscht als vorher und Freundschaften geschlossen, die mehr sind als einfach nur flüchtige Bekanntschaften. Viele dieser Menschen werden in Zukunft auch meine Heimat sehen, worauf ich mich jetzt schon freue. Meine Erwartungen an dieses Auslandssemester wurden weit übertroffen.“

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