Motion-Capture – das virtuelle Spiegelbild

2016

New Media

Autorin

Denise Hoffmann

Art

Abschlussarbeit

Studienrichtung

New Media

Betreuende Dozenten

Denise Hoffmann mit ihrem virtuellen Spiegelbild

Virtuell bedeutet sowohl computergeneriert als auch möglicherweise, scheinbar oder imaginär vorhanden. In der Psychoanalyse stellt das Spiegelbild nur die Illusion der menschlichen Identität dar. Wie der Spiegel kann Motion-Capturing als ein abbildendes, verfälschendes Medium betrachtet werden.

Die Abschlussarbeit besteht aus einer Echtzeit-Performance, bei der die Gesichtsbewegungen des Betrachters eines Bildschirms, der als Spiegel verkleidet ist, direkt auf ein digitales Gesicht übertragen werden. Der Bildschirm wird zum Spiegel menschlicher Bewegungen und Emotionen, während der digitale Charakter das Vorbild zur Identifikation darstellt.