Historische Reiseberichte

2020

Department of Theory

Type

Semester Project

Field of Study

Department of Theory

Supervisor

Motiv: Heinrich Hamman

Eine postkoloniale und feministische Betrachtung

Reiseberichte prägten und prägen seit dem 16. Jahrhundert Bilder und Vorstellungen von Ländern und Kontinenten, die die Leser*innen noch nie betreten hatten. Mit Exotisierung, Verfremdung und Dramatisierung bestätigten und bekräftigten sie ihre Leser*innenschaft in Überlegenheitsgefühlen und Rassismen, lösten aber auch Bewunderung und Staunen aus. Jene historischen Reiseberichte, die auf unterschiedliche Weise problematisch sind und die Binarität zwischen schreibendem Subjekt und betrachtetem Objekt bis heute festschreiben, dienten im Theorieprojekt als Ausgangspunkt, um die innewohnende europäische Perspektive zu erkennen. Anhand einer feministischen und postkolonialen Lektüre, nahmen wir den fortwährenden Einfluss des Kolonialismus auf die Reproduktion des weißen Subjekts und damit verbundene Realitäten in der Gegenwart in den Blick.

Motiv: Laura Torras Piqué

Alle Projekte der Studierenden im Überblick:

Der Berg, der Menschen frisst – David Dippon

Aswaria Pt.2 – Heinrich Hammann

Kreaturen der Karte – Paul Kley

Satellitengürtel – Lydia Maurer

Stolen Island – Jasmin Rahman

Der Reisebericht des Windes – Laura Torras Piqué

On the Road – Sophie Ullrich

Kulturpark Berg – Marie Weilacher

Persien 1970, Iran 2019 – Konstanze Winter

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